25. Februar 2026 Nach vier Handelstagen mit starken Kursgewinnen erlebte der Goldmarkt am Dienstag (24. Februar) eine deutliche Korrektur. Der Goldpreis stürzte von einem Dreiwochenhoch ab und fiel zeitweise um fast 100 US-Dollar. 2,5 Prozent Intraday bis etwa 5.094 USD, bevor er sich niederließ bei 5.141,43 USD.
Der Kurssturz wurde hauptsächlich durch restriktive Äußerungen mehrerer Vertreter der US-Notenbank ausgelöst, die die anhaltende Inflation betonten. Die Markterwartungen für eine Zinssenkung im März sind nun nahezu verschwunden, während die Wahrscheinlichkeit einer Senkung im Juni deutlich gesunken ist. 43,9 ProzentDie Rückkehr der Erwartungen an eine Verschärfung des Geldmarktes hat unverzinsliche Vermögenswerte wie Gold belastet.
Obwohl die anhaltende Unsicherheit den Goldpreis strukturell stützt, hat die Kombination aus Gewinnmitnahmen an den Terminmärkten und nachlassenden Zinssenkungserwartungen zu einer Divergenz zwischen Gold und Silber geführt. Gestützt auf die Nachfrage nach sicheren Anlagen hat sich Silber in volatilen Zeiten als relativ widerstandsfähiger erwiesen, während Gold die Stärke der Unterstützung nahe dem Höchststand weiterhin testen dürfte. 5.100 USD Niveau auf dem kurzfristigen Niveau.
Anlagenperformance und fundamentaler Überblick
1. US-Aktienmärkte
Indexperformance
- Dow Jones Industrial Average: 49.174,50, hoch 0,76 Prozent.
Der Dow Jones entwickelte sich deutlich besser als der breitere Markt, was auf eine Rückkehr zu Blue-Chip-Value-Aktien mit stabilen Cashflows inmitten makroökonomischer Unsicherheit hindeutet. - S&P 500 Index: 6.898,47, hoch 0,11 Prozent.
Der Index zeigte eine deutliche Konsolidierung nahe der Marke von 6.900 Punkten, was auf ein vorübergehendes Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären bei erhöhten Bewertungen hindeutet. - Nasdaq 100 Index: 25.029,25, unverändert (0,00 Prozent).
Bei Wachstums- und Technologieaktien fehlte eine klare Richtung, da die Märkte weiterhin die Zinserwartungen neu bewerteten und die zuvor erzielten Bewertungsprämien verarbeiteten.
Aktie im Fokus
- Tesla: 409,38 USD, hoch 2,39 Prozent.
Als führender Wachstumswert trug Teslas besser als erwartete Performance dazu bei, die Schwäche im Technologiesektor abzumildern und zeigte, dass branchenspezifische positive Aspekte nach wie vor eine höhere Risikobereitschaft anziehen können.
2. Devisenmarkt
- US-Dollar-Index: 97.854, runter 0,03 Prozent.
Der Dollar bewegte sich weiterhin in einer engen Handelsspanne auf hohem Niveau, was darauf hindeutet, dass die Märkte den geldpolitischen Kurs der Fed weitgehend eingepreist haben und es an neuen makroökonomischen Impulsen mangelt. - USD/JPY: 155.865, runter 0,02 Prozent.
Der Yen notierte weiterhin knapp über der Marke von 155, da die Anleger die Haltung der Bank von Japan zum Liquiditätsentzug vorsichtig beobachteten. - EUR/USD: 1.17765, hoch 0,03 Prozent.
Der Euro erholt sich leicht, nachdem er seine Tiefststände getestet hat, allerdings bleibt das Aufwärtspotenzial aufgrund der schwachen zugrunde liegenden Dynamik in der Eurozonenwirtschaft begrenzt.
3. Edelmetalle und Rohstoffe
Edelmetalle
- Spot Gold: 5.146,95 US-Dollar pro Unze, hoch 0,06 Prozent.
Nach den jüngsten starken Kursschwankungen befindet sich Gold nun in einer Konsolidierungsphase. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen besteht zwar weiterhin, doch der Drang nach steigenden Preisen hat nachgelassen. - Spotsilber: 87,1525 US-Dollar pro Unze, runter 0,03 Prozent.
Silber entwickelte sich etwas schwächer als Gold, was den Druck auf die Erwartungen an die industrielle Nachfrage angesichts eines sich abschwächenden makroökonomischen Umfelds widerspiegelt.
Rohstoffe
- Rohöl: 66,31 USD pro Barrel, hoch 0,17 Prozent.
Gestützt auf potenzielle geopolitische Risiken und die Erwartung geringfügiger Angebotsanpassungen blieben die Ölpreise stabil bei rund 66 USD.
4. Krypto-Assets
- Bitcoin: 64.239 USD, hoch 0,28 Prozent.
Nach einer technischen Korrektur fand Bitcoin kurzfristig Unterstützung oberhalb der Marke von 64.000 US-Dollar, wobei die Märkte auf neue Liquiditätssignale warten. - Ethereum: 1.855,6 USD, hoch 0,20 Prozent.
Ethereum setzte seine Erholung im Einklang mit dem breiteren Markt fort, obwohl sich seine höheren Beta-Eigenschaften im gegenwärtigen risikoaversen Umfeld noch nicht vollständig durchsetzen konnten.
5. Heutiger Schwerpunkt
- Australischer Verbraucherpreisindex (VPI) im Januar (Monatsvergleich / Jahresvergleich)
- Australien Januar, bereinigter durchschnittlicher Verbraucherpreisindex (Monatsvergleich)
- Rede des US-Präsidenten
- Rede von RBA-Gouverneurin Michele Bullock