Am 26. Januar 2026 bewegten sich US-Aktien in einer engen Spanne nahe ihrer Rekordhochs, da die Anleger vor der ersten Sitzung der Federal Reserve im neuen Jahr nervös blieben. Die Risikobereitschaft wurde durch die anhaltende Stärke des Arbeitsmarktes und die hartnäckige Inflation gleichermaßen belastet. Der US-Dollar-Index bewegte sich unterdessen mit nur geringen Schwankungen, was die institutionelle Vorsicht widerspiegelte, während die Märkte auf die Konkretisierung wichtiger makroökonomischer Signale warteten. Der wichtigste makroökonomische Schock in dieser Runde ging von einer deutlichen Verschlechterung der geopolitischen Handelsbeziehungen am Wochenende aus. Die US-Regierung drohte über soziale Medien mit der Einführung von Vollzöllen in Höhe von 1001 TP3T gegen Kanada und reagierte damit direkt auf die jüngsten Handelsgespräche zwischen dem kanadischen Premierminister und China. Angetrieben von einer stark gestiegenen Nachfrage nach sicheren Anlagen und Schwankungen der Realrenditen, setzte Gold nicht nur die starke Rallye der Vorwoche fort, sondern durchbrach auch deutlich die historische Marke von $5.000 US-Dollar pro Unze und erreichte ein Hoch von fast $5.050 US-Dollar.
Anlagenperformance und Fundamentalanalyse
1. US-Aktienmärkte
Indexperformance
- Dow Jones Industrial Average: Um 49.120 (+0,09%). Nach der Erholung infolge des Weltwirtschaftsforums in Davos in der vergangenen Woche befindet sich der Dow Jones nun in einer Phase enger Konsolidierung auf hohem Niveau.
- S&P 500: Um 6.892Während der Energiesektor weiterhin von geopolitischen Spannungen profitiert, bleibt die allgemeine Stimmung durch die makroökonomische Unsicherheit der „Superwoche“ getrübt.
- Nasdaq Composite: Um 25.608Technologieaktien zeigten eine uneinheitliche Performance. Trotz struktureller Unterstützung durch die KI-getriebene Nachfrage nach Rechenleistung bleiben hochbewertete Segmente anfällig für Gewinnmitnahmen, da die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen leicht steigt.
Aktien-Highlights
- Intel (INTC): Um $45.08 (-17,021 TP3T). Die Aktien brachen innerhalb einer einzigen Sitzung um mehr als 171 TP3T ein, nachdem der CEO anhaltende Probleme mit der Produktionsausbeute und Lieferengpässe eingeräumt hatte. In Verbindung mit den steigenden Verlusten im Gießereigeschäft brach das Vertrauen der Anleger ein und löste Panikverkäufe aus. Die Aktie testet nun erneut die Marke von 17,021 TP3T. $42–45 Schlüsselstützzone.
2. Devisenmarkt
- US-Dollar-Index (DXY): Um 97,20Der Dollar fand Unterstützung bei etwa 98,60 und erholte sich leicht. Die Märkte beobachten aufmerksam die Aussagen von Fed-Chef Powell in dieser Woche zum Tempo der Zinssenkungen im Jahr 2026.
- EUR/USD: Um 1.1855Das Paar wird weiterhin von der zurückhaltenden Rhetorik der EZB-Vertreter und anhaltenden Bedenken hinsichtlich eines langfristigen Handelsprotektionismus zwischen Europa und den USA geprägt sein.
- USD/JPY: Um 154,80Mit der Stabilisierung der Risikostimmung vor Börsenbeginn in den USA ließ die Nachfrage nach dem Yen als sicherem Hafen nach.
3. Edelmetalle und Rohstoffe
Edelmetalle
- Spot-Gold (XAUUSD): Durchbrach die historische Marke deutlich. $5.000/oz Niveau, wobei Höchststände nahe erreicht werden $5,050.
- Spot-Silber (XAGUSD): Um $106Silber hat sich dank des angespannten Industrieangebots und der steigenden Risikoaversion stabil über der Marke von $100 gehalten. Der ehemalige Widerstand hat sich nun in eine starke Unterstützung verwandelt.
Rohstoffe
- WTI-Rohöl: Um $61,20 pro BarrelDie Preise testen weiterhin das Niveau von $60 angesichts von Abwärtskorrekturen der globalen Nachfrageprognosen, wobei das schwache Gleichgewicht durch die Erwartung einer energiepolitischen Zusammenarbeit aufrechterhalten wird.
4. Krypto-Assets und makroökonomische Entwicklungen
- Bitcoin (BTC): Um $86,665Nachdem der Bitcoin-Kurs unter die Marke von $90.000 gefallen ist, sucht er nun nach Unterstützung in der Nähe von [fehlende Angabe]. $85,000.
- Ethereum (ETH): Um $2,830. Fiel unter die wichtige Schwelle von $3.000 und bleibt relativ schwach.
5. Der heutige Fokus
- Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex Januar
- USA: Auftragseingänge für langlebige Güter im Dezember (im Vergleich zum Vormonat)
- USA: Auftragseingänge für langlebige Güter im Dezember (im Vergleich zum Vormonat)