22. Dezember 2025. Am vergangenen Freitag schlossen die wichtigsten US-Aktienindizes im Plus. Technologiewerte führten den Nasdaq und den S&P 500 deutlich an und glichen die Schwäche von Konsumgüter- und Nebenwerten teilweise aus. Niedriger als erwartet ausgefallene US-Inflationszahlen beflügelten die Markterwartungen auf Zinssenkungen der Federal Reserve im Jahr 2026 und führten zu einer spürbaren Erholung der Risikobereitschaft. Edelmetalle zeigten sich robust: Gold hielt sich auf hohem Niveau, während Silber stark zulegte und Rekordhochs erreichte. Die Energiepreise erholten sich leicht, blieben aber insgesamt in einem Abwärtstrend. Am Devisenmarkt bewegte sich der US-Dollar-Index in einer stabilen Spanne, der EUR/USD geriet unter Druck, und der Yen zeigte sich trotz der Zinserhöhung der Bank of Japan schwach. Insgesamt wies der Markt einen volatilen Erholungstrend auf, der vom Zusammenspiel makroökonomischer Daten und geldpolitischer Signale der Zentralbanken beeinflusst wurde.
Marktentwicklung und Fundamentalanalyse nach Anlageklassen
1. US-Aktienmarkt:
Indexperformance:
- Der Dow Jones Industrial Average stieg nur um etwa 0,381 Tsd. Billionen, belastet durch einen deutlichen Rückgang bei Konsumgüteraktien wie Nike.
- Der S&P 500 Index stieg um etwa 0,88%.
- Der Nasdaq-Index stieg aufgrund der hervorragenden Performance des KI-Sektors kräftig um etwa 1,311 TP3 T.
Aktienfokus:
- Micron Technology setzte seine starke Performance fort und schloss bei rund 71 TP3T, womit es als Haupttreiber für die Korrekturrallye im Technologiesektor fungierte.
- Oracle schloss bei etwa 6,6% und zog damit einige KI- und Unternehmenssoftwareaktien nach oben.
- Die Aktien von Nvidia und Broadcom stiegen um etwa 3,91 Tsd. Tsd. bzw. 3,21 Tsd. Tsd. Tsd. und trugen so zur positiven Gesamtentwicklung des Technologiesektors bei.
Einflussfaktoren: Die niedriger als erwartet ausgefallene US-Inflation bestärkte die Erwartungen an den Beginn eines Zinssenkungszyklus und erhöhte die Risikobereitschaft. Gewinne im Technologiesektor und eine Verlagerung der Kapitalallokation zurück hin zu Wachstumswerten trugen zu einer insgesamt positiven Marktstimmung bei.
2. Devisenmarkt: Der US-Dollar bleibt stabil, der Euro steht unter Druck, der Yen schwächt sich aufgrund geldpolitischer Signale ab.
- Der US-Dollar-Index bewegte sich weiterhin in einer engen Schwankungsbreite; der Dollar zeigte sich gegenüber den wichtigsten Währungen im Allgemeinen stabil;
- EUR/USD geriet unter Druck, da die Europäische Zentralbank ihre Kurse unverändert ließ und eine Erholung des Dollar erwartet wurde; der Kurs schwankte kurzfristig um die Marke von 1,17.
- USD/JPY stieg, da der Yen schwach performte; obwohl die Bank von Japan ihren Leitzins wie erwartet auf 0,75% anhob, fehlte der Erklärung nach der Sitzung eine klare Orientierungshilfe für künftige Zinserhöhungen (oder sie war nicht restriktiv genug);
3. Edelmetalle und Rohstoffe: Sinkende Inflation und steigende Risikobereitschaft haben gemischte Auswirkungen; insgesamt ein volatiler Trend.
Edelmetalle:
- Der Spotpreis für Gold (XAUUSD) notierte am Freitag über 4.300 US-Dollar pro Unze und verzeichnete damit einen leichten Anstieg.
- Der Spotpreis für Silber (XAGUSD) setzte seinen signifikanten Aufwärtstrend für das laufende Jahr fort, erreichte neue Rekordhochs und näherte sich $67,50 pro Unze, wobei der Gewinn seit Jahresbeginn 130% überstieg.
Rohstoffe:
- Die Preise für WTI-Rohöl stiegen am Freitag leicht an, blieben aber innerhalb ihrer niedrigen Schwankungsbreite für das laufende Jahr.
4. Krypto-Assets:
- Bitcoin (BTC) erholte sich leicht auf etwa $87.800;
- Ethereum (ETH) entwickelte sich etwas stärker als BTC und stieg auf rund $3.000, bleibt aber auf niedrigeren Niveaus in einem Bereich hoher Volatilität.
5. Heutiger Fokus
- Heute gibt es keine relevanten Wirtschaftsdaten, die beobachtet werden müssten.